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Market-, Limit- und Stop-Order einfach erklärt

Verstehe Market-, Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders im Forex-Handel. Mit Demobeispiel, wichtigen Ausführungsrisiken und Tipps zum Üben.

CRASH KURS

10/20/20262 min read

Eigene Infografik: Market-, Limit- und Stop-Order mit ihren Ausführungsrisiken
Eigene Infografik: Market-, Limit- und Stop-Order mit ihren Ausführungsrisiken

Warum die Orderart wichtig ist

Beim Forex-Handel entscheidest du nicht nur, welches Währungspaar du beobachten möchtest. Du legst auch fest, wie dein Auftrag ausgeführt werden soll. Die drei grundlegenden Orderarten – Markt-, Limit- und Stop-Order – funktionieren unterschiedlich. Wenn du ihre Eigenschaften kennst, kannst du besser einschätzen, wann ein Auftrag ausgeführt werden könnte und welche Unsicherheiten bestehen. Keine Orderart garantiert einen Gewinn oder einen bestimmten Marktausgang.

Die folgenden Erläuterungen dienen dem Lernen. Das frei erfundene EUR/USD-Beispiel ist ein Demobeispiel, kein Handelssignal und keine Empfehlung.

Marktorder: schnelle Ausführung, unsicherer Preis

Mit einer Marktorder bittest du darum, möglichst sofort zum aktuell verfügbaren Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Sie eignet sich, wenn die Ausführung wichtiger ist als ein exakt festgelegter Preis. Der tatsächlich erzielte Kurs kann jedoch vom Kurs abweichen, den du beim Absenden gesehen hast. Diese Preisunsicherheit entsteht unter anderem durch schnelle Marktbewegungen, geringe Liquidität oder eine Verzögerung bei der Ausführung.

Angenommen, EUR/USD zeigt in einer Demoumgebung einen Kurs von 1,1000. Während deine Marktorder verarbeitet wird, bewegt sich der Markt. Dein Auftrag könnte deshalb zu einem etwas anderen Kurs ausgeführt werden. Der angezeigte Preis ist nicht automatisch der garantierte Ausführungspreis.

Limit- und Stop-Order: Preisgrenze oder Auslöser

Eine Limit-Order legt fest, zu welchem Preis oder besser du handeln möchtest. Bei einer Kauf-Limit-Order zahlst du höchstens den von dir festgelegten Preis. Bei einer Verkaufs-Limit-Order erhältst du mindestens deinen festgelegten Preis. Das schützt vor einer Ausführung zu einem schlechteren Preis, garantiert aber nicht, dass überhaupt ausgeführt wird. Der Markt muss dein Limit erreichen und es müssen passende Aufträge verfügbar sein.

Eine Stop-Order wird dagegen erst aktiv, wenn der festgelegte Stop-Preis erreicht ist. Im Forex-Handel wird sie üblicherweise anschließend als Marktorder ausgeführt. Der Stop-Preis ist daher nicht zwingend der tatsächliche Ausführungspreis: Bei schnellen Bewegungen kann es zu Slippage kommen. Der Auftrag kann also zu einem ungünstigeren Kurs ausgeführt werden als erwartet.

Beim erfundenen EUR/USD-Demobeispiel könnte ein Stop-Auftrag bei einem selbst gewählten Kurs ausgelöst werden. Das bedeutet nicht, dass dieser Kurs als Ausführung garantiert ist. Ein Stop-Limit kombiniert einen Auslöser mit einem Limit. Es begrenzt den akzeptierten Preis, kann bei einer schnellen Kursbewegung aber unausgeführt bleiben.

Welche Order passt – und wie lernst du weiter?

Überlege vor einer Order, was für dich im Vordergrund steht: eine möglichst unmittelbare Ausführung, ein selbst bestimmter Höchst- oder Mindestpreis oder ein Auftrag, der erst nach Erreichen eines Auslösers aktiv wird. Prüfe außerdem, ob du mit dem Risiko einer abweichenden Ausführung oder einer nicht ausgeführten Order umgehen kannst. Übe Abläufe zunächst in einer Demoumgebung und halte deine Beobachtungen etwa in einem Forex-Trading-Tagebuch fest. Grundlagen kannst du mit einem Forex-Crash-Kurs vertiefen.

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Risiko- und Bildungshinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Der Forex-Handel ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zu Verlusten führen. Prüfe, ob er zu deiner finanziellen Situation und Risikobereitschaft passt.

Welche Orderarten verfügbar sind und welcher Kurs sie auslöst, hängt vom Broker und Produkt ab. Prüfe dessen Ausführungsbedingungen. Fachliche Grundlagen: Investor.gov: Orderarten und CME: Ordertypen. Die Beispiele dort betreffen andere Märkte; die konkreten Forex-Bedingungen können abweichen.

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